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Nachlese zur Tatort-Folge “Totenstille” – Warum der Drehbuchautor Lob verdient

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Herr Daniel Büter, Fachbeirat für barrierefreie Technologie beim Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. kommentierte hier die Tatort-Folge “Totenstille”  (online ansehbar). Bei diesem Tatort spielten drei gehörlose Schauspieler und eine Gebärdensprachdolmetscherin mit, so dass Millionen von Fernsehzuschauern nebenbei Informationen über Gehörlose erhielten. Erwähnt wird unter anderem, was auf unrealistische Weise dargestellt wurde.

Und wir ergänzen außerdem noch, dass Frau Julia Probst – im Kommentar nur namentlich erwähnt – als “… die bekannteste gehörlose Bloggerin …” maßgeblichen Anteil an der filmischen Umsetzung des Drehbuches hatte. Denn einem Mensch ohne Behinderung gelingt es nicht, sich in eine Welt von Menschen mit Handicap hineinzuversetzen – denn bei anderen Menschen macht man das ja auch nicht. Menschen mit Handicap können noch ungewohnter und fremder sein. Deshalb muss man länger hinschauen, Meinungen einholen, Kommentare wahrnehmen, sich eigene Gedanken machen, nachfragen … und dann klappt es … über das normale Benimm. Und tatsächlich war es der Drehbuchautor selbst, der über seinen Schatten gesprungen ist und seine Namensvetterin fragte, ob sie ihn beraten könnte (Link zum Interview mit Frau Julia Probst).

Wir meinen: Gut gemacht, Herr Peter Probst.

 

 

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