Fördern statt Unterfordern!

2018/06/23
von Andreas Hess
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4.Wiesbadener Schlossplatzfest – Fr. bis So., 22.- 24. Juni 2018

Und wieder ist es soweit, das Schloßplatzfest trifft die Behindertentage mit charity Streetfood mit einem echtem Weindorf vor der Marktkirche mit einer zweiten Extrabühne und tollem Programm. In 2018 gibt es täglich 20 Stunden Programm – verteilt auf 2 Bühnen, zusätzlich Top Speisen/Weine, die besten Äppelweine Wiesbadens und den wahrscheinlich besten Handkäse Hessens! Das besondere es gibt eine Mitmachtombola für das Besuchen aller Infostände. Der erste Preis hat einen Wert von ca 1000€.

Auszug aus dem Programm:

Freitag, den 22.06.2018:

13:00 Ankündigungen durch Maiko Büchl

13:06 Eröffnung:  Maiko Büchl und OB Vertretung

13:10 Grußwort: Ingmar Jung als Schirmherr

13:20-14:00 Mercurio

14:00-15:00 Pause

15:00-16:40 Cherry

16:40-18:35 Urban Fox

18:40-21:30 Porky Kronier & Billboard Trio (Songs aus den letzten Jahrzehnten, arrangiert für zwei  Gitarren und mehrstimmigen Gesang) / Highlightv

Abschiedsrede

Samstag, den 23.06.2018:

11:00-11:15 Eröffnung

11:15-13:00 Modern Music School Wiesbaden

13:00-14:00 Uhr Claudia Matejunas

14:00-15:10 Bob Sanders & Friends

15:10-16:10 Pause

16:10 – 17:05 Sadeva

17:10 – 19:00 Lupo& Country Sweethearts

19:00-20:00 Oliver Neumann

20.00-22:00 Unique Voices

Sonntag 24.06.2018:

10:00-10.15 Eröffnung

10.15-12.00 Frühschobbe

12:00-13.00 Kinderclown

13:00-13:30 Schlocker Tigers Tanz

13:30- 14:00 Maxime Schuster (die zehnjährige singt Helene Fischer Hits)

14:00-15:00  HWSP

15:00-16:00 Pause

16.00-16.30  EVIM Ruhestörung

16:35 – 17:40 Manfred Kaiser

17:45-18:50 Marii

18:50-19:20 Rachel

19:20-19:50 Larry

19:50-20:00 Tombola

20:00 – 21:55 Blind Foundation – Pop/Rock/Jazz/Schlager (zwei der vier Musiker sind blind)

21:55 – 22:00 Uhr Abschiedsrede

Für evtl. Rückfragen steht Ihnen Maiko Büchl –  1. Vorsitzender, Interessenverband für Menschen mit Behinderung e.V. – unter Telefon: 0172 – 613 48 95 zur Verfügung

2017/12/03
von Andreas Hess
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3. Dez – Aufführungen von Menschen mit Behinderung auf dem Wiesbadener Sternschnuppenmarkt

Als Dankeschön für die Einführung  des International Day of Persons with Disabilites durch die Vereinten Nationen 1993 (2008 Menschenrechtsübereinkommen über die Rechte behinderter Menschen) und für den Tag der Menschen mit Behinderungen im Hessischen Landtag 2013 am 30. August in Wiesbaden stellen verschiedene Gruppen sich von 15°° bis 17°° Uhr auf der Bühne vom Wiesbadener Sternschnuppenmarkt vor.

15:00  Eröffnung und Einweihung der Rampe mit Ingmar Jung
15:10  Vortrag Fresenius Kurhausilvesterkarte
15:20  Gesang Lino Gesang
15:40  Aidshilfe Vortrag Galaball
15:45  Modenschau
16:10  Claudia M. Gesang
16:40  Maiko Sunrise Trentini
16:50  Clique Gesang
17:00  PAUSE
17:30  (Vorhang) Zumba Tanz
17:40  Preisvergabe/ Abmoderation

Wir freuen uns auch über die zehn Prozent Rabatt bei Frau Monika Berger von LEB Chiropractic, Biebricher Allee 94. Alternativ wird sie an den Interessenverband für Menschen mit Behinderung spenden.

Die Teilnehmer würden sich sehr über reges Interesse an den Aufführungen auf dem Sternschnuppenmarkt freuen und der IVfMB e.V. auch über viele Behandlungen am 3. Dezember bei Chiropraktorin Frau Monika Berger, die ihren Beruf schon während dem ersten Behindertentag in Wiesbaden vorstellte.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Sponsoren.


H I N T E R G R U N D

Die Geschichte des Internationalen Behindertentages geht auf das Internationale Jahr der Behinderten von 1981 zurück, das damals das Motto “Einander verstehen – miteinander leben.” trug.

Zwölf Jahre später erinnerten die Vereinten Nationen jedes Jahr mit einem Gedenktag an die Belange von behinderten Menschen.

Und seit der Verabschiedung des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Jahre 2008 findet dieser Gedenktag am dritten Dezembertag statt.

Ein strittiger Punkt in diesem Vertragswerk ist der englische Orginalbegriff Participation, der als Partizipation in das Deutsche zu übersetzen sei und nicht bloß – wie geschehen – als Teilhabe, so Herr G. Heiden von Verein Netzwerk Artikel 3.

2017/07/10
von Andreas Hess
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Grußwort für die Wiesbadener Behindertentage/Schlossplatzfest meets Charity Street Food

Liebe Wiesbadenerinnen und Wiesbadener,

als der Interessenverband für Menschen mit Behinderungen Sunrise e.V. dieses Fest 2013 ins Leben gerufen haben, damals noch unter dem Namen „Wiesbadener Behindertentage“, war die Besucherzahl vergleichsweise gering. Über die Jahre hat sich das Schlossplatzfest aber etabliert: Im fünften Jahr ist es nunmehr eine feste Größe im Wiesbadener Veranstaltungskalender. Es gibt zahlreiche Infostände, ein buntes Rahmenprogramm und seit letztem Jahr mit der Verknüpfung zum Streetfood auch ein kulinarisches Highlight für den guten Zweck.

Als Schirmherrin freue ich mich darüber sehr, denn hinter dem Fest steckt nach wie vor eine wichtige Botschaft: Menschen mit Behinderungen musizieren ohne sehen zu können, sie spielen Basketball obwohl ihre Beine sie nicht tragen, sie meistern ihr Leben genauso wie Menschen ohne Behinderungen. Hinter dem Schlossplatzfest steht der Gedanke, Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen zu bringen und durch die Begegnung Vorurteile abzubauen.

Ich bedauere sehr, dass ich heute aus terminlichen Gründen nicht bei diesem wundervollen Fest dabei sein kann. Aber ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit dort, danke allen Organisatoren und Unterstützern, allen voran Maiko Büchl, für ihren Einsatz und grüße Sie alle herzlich!

Ihre

Dr. Kristina Schröder

Mitglied des Deutschen Bundestages
Bundesministerin a.D.

2017/03/22
von Andreas Hess
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Eindrücke von unserem Schloßplatzfest

 

Es gibt viele Vereine, die sich schon seit langer Zeit für die Belange für Menschen mit Behinderung einsetzen – und dies mit unterschiedlichen Schwerpunkten – wie zum Beispiel der Verein Behindert – na und? e.V.  seit den 80er Jahren.

Und wir bieten seit 2013 jedes Jahr einmal im Sommer in Wiesbaden anderen Menschen, Gruppen und Vereinen eine Bühne und auch Standplätze auf einem Aktionswochenende an – und das alles in einem festlichem Rahmen mit Musik, Speis und Getränk inklusive Sitzmöglichkeiten und Schutz vor dem Wetter. Das Ziel unseres Aktionswochenendes ist gemeinhin, die Akzeptanz von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

Auf Eure Anmerkungen sind wir gespannt.

2016/12/05
von Andreas Hess
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Jeder Mensch sollte die SOS-Karte besitzen

Die life.media AG hat sich etwas Cleveres einfallen lassen: Die SOS-Karte! Sie ermöglicht es Dir, Deine eigenen Gesundheitsdaten wie Blutgruppe, Krankheiten, Röntgenaufnahmen und Medikamente online in eine Datenbank einzutragen, die mittels eines persönlichen Codes auf der Karte abgerufen werden können.
Du kannst sie vom Arzt aktualisieren lassen und hast somit überall Deine Daten dabei. Im Notfall, im Ausland, bei einem anderen Arzt oder in der Apotheke. Das beste ist, dass jeder für sich selber entscheidet, welche Daten in die Datebank kommen.
Im Ausland erleichtert die die SOS-Karte die Kommunikation, da die Daten über internationale Codes für Ärzte leicht verständlich sind. EInkäufe in der Apotheke sind trotz der Sprachbarriere zuverlässig.
Bei einem Notfall erlaubt die Karte den Rettungskräften einen raschen Zugriff auf lebenswichtige Informationen, zusätzlich erhält eine Vertrauensperson Deiner Wahl automatisch eine SMS und diese kann alles Weitere veranlassen.

Die Karte ersetzt keinen Schutzengel, erleichtert jedoch schnelle und zielgerichtete Hilfe.

sos-card

2016/12/05
von Andreas Hess
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Vorgestern war der Internationale Behindertentag – Präsentation vor dem Rathaus

Gestern präsentierte unser Vereinsvorsitzende, Herr Maiko Büchl, ein dreistündiges Programm auf der Bühne – mitten im Wiesbadener Sternschnuppenmarkt vor dem Rathaus. Dabei spielte auch das Wetter mit. Unter den angebotenen Themen befand sich auch ein Frage-Antwort-Wettbewerb, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab – für Wiesbadener Insider .  Gleichzeitig dazu konnten Kinder Nikolaus-Gebäck gespendet von der Bäckerei Dries   auch mitnehmen.Für unsere Verlosung wer unseren 2 Vorträgen zuhörte konnte 2 Karten für den Aidshilfegalaball, 2 Karten für die legendäre Sylvesterparty im Kurhaus und einen 70€ Gutschein für den Friseur Trentini in der Bahnhofstrasse – zu dessen Kunden unter anderem sogar Mario Gomez, Mesut Özil und andere VIP´s  zählten – gewinnen!

2016/10/26
von Andreas Hess
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Bundesteilhabegesetz: Nachbessern!

Wichtige Punkte dazu aus der Sicht von autismus Deutschland e.V.:

  1. Es darf keinesfalls einen Wegfall von Leistungen geben.
  2. Auch bei Vorliegen nur eines ICF-Items muss ein Anspruch auf Eingliederungshilfe gegeben sein. Eine Leistungsgewährung nur nach „Ermessen“ reicht nicht aus, wenn in weniger als fünf bzw. drei Lebensbereichen nach ICF Einschränkungen vorliegen. Die Eingliederungshilfe muss zwingend das „Auffangnetz“ für alle Menschen mit Behinderungen sein.
  3. Das BTHG muss alle Menschen umfassen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben.
  4. Nicht nur eine personelle Unterstützung durch eine anwesende Person, sondern auch eine weitergehende therapeutische Unterstützung muss eine notwendige Leistung im Sinne der Eingliederungshilfe sein. Das ist für Menschen mit Autismus außerordentlich wichtig.
  5. Das Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung muss entfallen. Auch Personen mit hohem Unterstützungsbedarf sollen arbeiten dürfen!
  6. Der Einsatz von Einkommen und Vermögen muss vollständig entfallen! Die geplante Anhebung der Heranziehungsgrenzen beseitigt nicht die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen. Menschen, die trotz ihrer Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen können, müssen motiviert sein, dies auch anzustreben.
  7. Menschen mit Behinderungen dürfen nicht wegen ihres Unterstützungsbedarfs auf Pflegeeinrichtungen abgeschoben werden, wenn Sie alleine und mit ambulanter Unterstützung ein freieres Leben führen können, nur weil ein Heim eventuell kostengünstiger ist.

Zum Weiterlesen (link)

2016/10/22
von Andreas Hess
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Umsetzung der UN-Kinder- und Behindertenrechtskonvention bei der Novellierung des Sächsischen Schulgesetzes?

Das Team „Das Kinderrechtebüro/Sa.“ von der Freien Elterninitiative Chemnitz ist der Meinung, dass der Entwurf des sächsischen Schulgesetzes weiterhin auf Ausgrenzung und Absonderung, auf der Normierung von Individuen hinausläuft.

Im derzeit stattfindenden Bürgerdialog stößt auch das Thema „Inklusion“*, die Voraussetzung für die Umsetzung beider UN-Konventionen, auf großes Interesse. Leider spiegelt der zur Diskussion stehende Entwurf – deren Ansicht nach – dieses Anliegen überhaupt nicht wider. Nun besteht die Chance, auch dort die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, um den Inklusionsgedanken in die Schulen hineinzutragen.

Mehr … (Link zur Quelle)

*Inklusion ist keine spezielle Form von Integration und hat nichts mit dem besonderen Umgang mit einer Menschengruppe zu tun.

2016/10/12
von Andreas Hess
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Wechsel der Sachbearbeiterin und plötzlich wurde alles in Frage gestellt!

Ein Jugendlicher mit einer schweren Behinderung machte nur langsame Fortschritte.

Der Vater selbst schrieb: “Wutausbrüche wurden weniger, die schulische Leistung stieg. Klar es waren immer nur Zentimeter und keine Meter, die er gemacht hat, aber besser als nichts. Das Ziel der Wohngruppe ist es, Bastian so fit zu bekommen, dass irgenwann ein Leben bei uns in der Familie möglich ist.”

Plötzlich wurde alles in Frage gestellt. Ist die Einrichtung richtig für den Jugendlichen? Wird ihm dort überhaupt ausreichend geholfen?

Die Untersuchung ergab, dass noch eine halbe Stelle mehr eingesetzt werden könnte, um die Maximalversorgung zu gewährleisten. Doch für das Amt kam nur ein Umzug in Frage – gegen Einschätzungen von Psychologen – so wie als ob Psychologen keine Ärzte wären.

Dann erfuhr der Vater, dass er “zwei vorgeschlagene Termine zur Besichtigung einer anderen Einrichtung sowie einen Gesprächsterminnicht wahrgenommen hätte. Er wußte aber davon nichts, hatte sogar einen Besichtigungstermin vor sich, als er das Schreiben bekam, mit dem sein behinderter Sohn kurzerhand zu ihm nach Hause vor die Türe gesetzt wurde.

Schöne neue Welt … so eine “Terminsache” kann Ihnen und Ihren Angehörigen auch blühen, oder etwa nicht?  Lesen Sie selbst (Link zur Petition).