Fördern statt Unterfordern!

2017/07/10
nach Andreas Hess
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Grußwort für die Wiesbadener Behindertentage/Schlossplatzfest meets Charity Street Food

Liebe Wiesbadenerinnen und Wiesbadener,

als der Interessenverband für Menschen mit Behinderungen Sunrise e.V. dieses Fest 2013 ins Leben gerufen haben, damals noch unter dem Namen „Wiesbadener Behindertentage“, war die Besucherzahl vergleichsweise gering. Über die Jahre hat sich das Schlossplatzfest aber etabliert: Im fünften Jahr ist es nunmehr eine feste Größe im Wiesbadener Veranstaltungskalender. Es gibt zahlreiche Infostände, ein buntes Rahmenprogramm und seit letztem Jahr mit der Verknüpfung zum Streetfood auch ein kulinarisches Highlight für den guten Zweck.

Als Schirmherrin freue ich mich darüber sehr, denn hinter dem Fest steckt nach wie vor eine wichtige Botschaft: Menschen mit Behinderungen musizieren ohne sehen zu können, sie spielen Basketball obwohl ihre Beine sie nicht tragen, sie meistern ihr Leben genauso wie Menschen ohne Behinderungen. Hinter dem Schlossplatzfest steht der Gedanke, Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen zu bringen und durch die Begegnung Vorurteile abzubauen.

Ich bedauere sehr, dass ich heute aus terminlichen Gründen nicht bei diesem wundervollen Fest dabei sein kann. Aber ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit dort, danke allen Organisatoren und Unterstützern, allen voran Maiko Büchl, für ihren Einsatz und grüße Sie alle herzlich!

Ihre

Dr. Kristina Schröder

Mitglied des Deutschen Bundestages
Bundesministerin a.D.

2017/03/22
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Eindrücke von unserem Schloßplatzfest

 

Es gibt viele Vereine, die sich schon seit langer Zeit für die Belange für Menschen mit Behinderung einsetzen – und dies mit unterschiedlichen Schwerpunkten – wie zum Beispiel der Verein Behindert – na und? e.V.  seit den 80er Jahren.

Und wir bieten seit 2013 jedes Jahr einmal im Sommer in Wiesbaden anderen Menschen, Gruppen und Vereinen eine Bühne und auch Standplätze auf einem Aktionswochenende an – und das alles in einem festlichem Rahmen mit Musik, Speis und Getränk inklusive Sitzmöglichkeiten und Schutz vor dem Wetter. Das Ziel unseres Aktionswochenendes ist gemeinhin, die Akzeptanz von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

Auf Eure Anmerkungen sind wir gespannt.

2016/12/05
nach Andreas Hess
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Jeder Mensch sollte die SOS-Karte besitzen

Die life.media AG hat sich etwas Cleveres einfallen lassen: Die SOS-Karte! Sie ermöglicht es Dir, Deine eigenen Gesundheitsdaten wie Blutgruppe, Krankheiten, Röntgenaufnahmen und Medikamente online in eine Datenbank einzutragen, die mittels eines persönlichen Codes auf der Karte abgerufen werden können.
Du kannst sie vom Arzt aktualisieren lassen und hast somit überall Deine Daten dabei. Im Notfall, im Ausland, bei einem anderen Arzt oder in der Apotheke. Das beste ist, dass jeder für sich selber entscheidet, welche Daten in die Datebank kommen.
Im Ausland erleichtert die die SOS-Karte die Kommunikation, da die Daten über internationale Codes für Ärzte leicht verständlich sind. EInkäufe in der Apotheke sind trotz der Sprachbarriere zuverlässig.
Bei einem Notfall erlaubt die Karte den Rettungskräften einen raschen Zugriff auf lebenswichtige Informationen, zusätzlich erhält eine Vertrauensperson Deiner Wahl automatisch eine SMS und diese kann alles Weitere veranlassen.

Die Karte ersetzt keinen Schutzengel, erleichtert jedoch schnelle und zielgerichtete Hilfe.

sos-card

2016/12/05
nach Andreas Hess
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Vorgestern war der Internationale Behindertentag – Präsentation vor dem Rathaus

Gestern präsentierte unser Vereinsvorsitzende, Herr Maiko Büchl, ein dreistündiges Programm auf der Bühne – mitten im Wiesbadener Sternschnuppenmarkt vor dem Rathaus. Dabei spielte auch das Wetter mit. Unter den angebotenen Themen befand sich auch ein Frage-Antwort-Wettbewerb, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab – für Wiesbadener Insider .  Gleichzeitig dazu konnten Kinder Nikolaus-Gebäck gespendet von der Bäckerei Dries   auch mitnehmen.Für unsere Verlosung wer unseren 2 Vorträgen zuhörte konnte 2 Karten für den Aidshilfegalaball, 2 Karten für die legendäre Sylvesterparty im Kurhaus und einen 70€ Gutschein für den Friseur Trentini in der Bahnhofstrasse – zu dessen Kunden unter anderem sogar Mario Gomez, Mesut Özil und andere VIP´s  zählten – gewinnen!

2016/10/26
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Bundesteilhabegesetz: Nachbessern!

Wichtige Punkte dazu aus der Sicht von autismus Deutschland e.V.:

  1. Es darf keinesfalls einen Wegfall von Leistungen geben.
  2. Auch bei Vorliegen nur eines ICF-Items muss ein Anspruch auf Eingliederungshilfe gegeben sein. Eine Leistungsgewährung nur nach „Ermessen“ reicht nicht aus, wenn in weniger als fünf bzw. drei Lebensbereichen nach ICF Einschränkungen vorliegen. Die Eingliederungshilfe muss zwingend das „Auffangnetz“ für alle Menschen mit Behinderungen sein.
  3. Das BTHG muss alle Menschen umfassen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben.
  4. Nicht nur eine personelle Unterstützung durch eine anwesende Person, sondern auch eine weitergehende therapeutische Unterstützung muss eine notwendige Leistung im Sinne der Eingliederungshilfe sein. Das ist für Menschen mit Autismus außerordentlich wichtig.
  5. Das Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung muss entfallen. Auch Personen mit hohem Unterstützungsbedarf sollen arbeiten dürfen!
  6. Der Einsatz von Einkommen und Vermögen muss vollständig entfallen! Die geplante Anhebung der Heranziehungsgrenzen beseitigt nicht die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen. Menschen, die trotz ihrer Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen können, müssen motiviert sein, dies auch anzustreben.
  7. Menschen mit Behinderungen dürfen nicht wegen ihres Unterstützungsbedarfs auf Pflegeeinrichtungen abgeschoben werden, wenn Sie alleine und mit ambulanter Unterstützung ein freieres Leben führen können, nur weil ein Heim eventuell kostengünstiger ist.

Zum Weiterlesen (link)

2016/10/22
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Umsetzung der UN-Kinder- und Behindertenrechtskonvention bei der Novellierung des Sächsischen Schulgesetzes?

Das Team „Das Kinderrechtebüro/Sa.“ von der Freien Elterninitiative Chemnitz ist der Meinung, dass der Entwurf des sächsischen Schulgesetzes weiterhin auf Ausgrenzung und Absonderung, auf der Normierung von Individuen hinausläuft.

Im derzeit stattfindenden Bürgerdialog stößt auch das Thema „Inklusion“*, die Voraussetzung für die Umsetzung beider UN-Konventionen, auf großes Interesse. Leider spiegelt der zur Diskussion stehende Entwurf – deren Ansicht nach – dieses Anliegen überhaupt nicht wider. Nun besteht die Chance, auch dort die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, um den Inklusionsgedanken in die Schulen hineinzutragen.

Mehr … (Link zur Quelle)

*Inklusion ist keine spezielle Form von Integration und hat nichts mit dem besonderen Umgang mit einer Menschengruppe zu tun.

2016/10/12
nach Andreas Hess
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Wechsel der Sachbearbeiterin und plötzlich wurde alles in Frage gestellt!

Ein Jugendlicher mit einer schweren Behinderung machte nur langsame Fortschritte.

Der Vater selbst schrieb: „Wutausbrüche wurden weniger, die schulische Leistung stieg. Klar es waren immer nur Zentimeter und keine Meter, die er gemacht hat, aber besser als nichts. Das Ziel der Wohngruppe ist es, Bastian so fit zu bekommen, dass irgenwann ein Leben bei uns in der Familie möglich ist.“

Plötzlich wurde alles in Frage gestellt. Ist die Einrichtung richtig für den Jugendlichen? Wird ihm dort überhaupt ausreichend geholfen?

Die Untersuchung ergab, dass noch eine halbe Stelle mehr eingesetzt werden könnte, um die Maximalversorgung zu gewährleisten. Doch für das Amt kam nur ein Umzug in Frage – gegen Einschätzungen von Psychologen – so wie als ob Psychologen keine Ärzte wären.

Dann erfuhr der Vater, dass er „zwei vorgeschlagene Termine zur Besichtigung einer anderen Einrichtung sowie einen Gesprächsterminnicht wahrgenommen hätte. Er wußte aber davon nichts, hatte sogar einen Besichtigungstermin vor sich, als er das Schreiben bekam, mit dem sein behinderter Sohn kurzerhand zu ihm nach Hause vor die Türe gesetzt wurde.

Schöne neue Welt … so eine „Terminsache“ kann Ihnen und Ihren Angehörigen auch blühen, oder etwa nicht?  Lesen Sie selbst (Link zur Petition).

2016/09/05
nach Maiko Büchl
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Peter Peeters zu seinem Recht geholfen geholfen noch unter unserem Altnamen Ivfmb

Bericht Peeters

Herr Peter Peeters aus NRW bekannt u.a. durch Facebook klagte lange für sein Recht Behindertenparkplätze nutzen zu dürfen!                                                                                                               Geldern, den 26 November 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben möchten wir DANKE sagen.

Ich heiße Peter Peeters und komme aus Geldern.

Ich bin in 2013 an Krebs erkrankt. Im Januar 2014 wurde deshalb das rechte Bein incl. rechte Hüfte und Becken amputiert. = Hemipelvektomie.

Dann kam der große Kampf mit den Behörden der Kreis Kleve, die mir trotz HEMIPELVEKTOMIE das aGB  verweigerte.

Nachdem ich mit meinem Fall an der Öffentlichkeit gegangen bin, ist Herr Hess vom Interessenverband für Menschen mit Behinderung auf uns aufmerksam geworden und erzählte es dem 1. Vorsitzenden Maiko Büchl.

Dieser ist dann mit uns in Kontakt getreten. Er hat es dann an der Schirmherrin der Wiesbadener Behinderten Tage Frau Dr. Schröder weiter gegeben und diese ist dann mit Herr Pofalla in  Kontakt getreten. Da wir in seinem Wahlkreis leben.

Über diesen langen Weg sind wir dann doch zum Erfolg gekommen  in der kurzen Zeit seid bemühen des Ivfmb´s.

Nochmal vielen lieben Dank für Ihren Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen,

Daniela und Peter Peeters